Christa Schmollgruber, Mag.a rer.nat.
Geb. 1963
aufgewachsen in Österreich und Deutschland
Studium der Biologie in Österreich und USA
Umweltpädagogin seit 1990
Märchenerzählerin seit 1998
Persönlichkeitsberaterin mit Märchen seit 2000
Dies ist regelmäßig die dritte Frage, die mir gestellt wird (Die erste ist: Ist das ein Beruf? Die zweite: Kann man davon leben?). Während die ersten beiden schnell und einfach zu beantworten sind (Ja. - Ja), bereitete mir die dritte etwas mehr Mühe. Wo fängt man an? Wo hört man auf?
Für mich eine Tatsache ist, dass ich Märchenerzählerin bin während ich es gleichzeitig immer neu und mehr werde. Es ist ein ständiges Nebeneinander von sein und werden, wobei ich niemals auch nur ansatzweise den Wunsch verspürte Märchenerzählerin zu sein/werden bis zu dem Augenblick da ich beschloss es zu sein/werden. Doch erklären Sie das mal jemandem, ohne dass der-/diejenige einen Gähnanfall bekommt. Den Standardsatz, den ich mir daher für diese Frage zu recht gelegt habe, und der es ziemlich auf den Punkt bringt, ist folgender:
Hier halte ich es in aller Kürze mit Alice Walker und Albert Einstein.
Alice Walker meinte 1990:
Das Erzählen von Geschichten hat eine echte Funktion. Schon der Prozess des Erzählens ist ein heilsamer Vorgang, zum Teil deshalb, weil es jemanden gibt, der sich die Zeit nimmt, uns eine Geschichte zu erzählen. ... Geschichten unterscheiden sich von einem Ratschlag darin, daß sie beim ersten Hören zum festen Bestandteil der Seele werden. Und daher heilen sie.
Albert Einstein wird zugeschrieben gesagt zu haben:
Wenn Sie wollen, daß Ihre Kinder intelligent werden, erzählen Sie ihnen Märchen.
Wenn Sie wollen, daß sie Genies werden, erzählen Sie ihnen noch mehr Märchen.
BA-CA Weihnachtsfeier
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Hörproben Maerklang unter Diskografie